aus gegebenem anlaß gebe ich mal wieder einen kleinen rennbericht zum besten. ;) Tempel-Rennen in der Eifel September 2017, die Eifel in ihrem üblichen wetterwechsel zwischen verhangen, sonnenbrillig sonnig, extremregen, sturm und nieselregen, zwischendurch mal einen kleinen hagelschauer. 8o mittendrin 3 Templer die sich zu einem kleinen RealRacing verabredet haben. :D austragungsort 1- Nordschleife bevor es am montag im rahmen der abendlichen Touristenfahrten zum ersten aufeinandertreffen der beiden konkurrierenden Teams auf dem track kommen konnte, war erst einmal streckenstudium mit ausgiebigen wandersektionen entlang der grünen hölle und eine besteigung der namensgebenden burg zu absolvieren. 8o dort oben mit rundblick auf die rennstrecke fand die pressekonferenz statt, wo beide Teams ihre strategien für das erste aufeinandertreffen formulierten. :rolleyes: der aus der niedersächsischen landeshauptstadt angereisten Wasi verkündete, daß eine verbesserung seiner schon im frühjahr in den eifelasphalt gebrannten zeit, sein oberste ziel sei. darüberhinaus ist vorgesehen das konkurenzteam hinter sich zu lassen und während der fahrt weiteres feeedback zur wirkungsweise der bremsanlage des BMW zu erhalten. für die Landeier wiederum stand ein sicheres ankommen als oberster punkt auf der agenda. ferner sollte kein anderer racer bei der persönlich ersten fahrt auf dieser legendären strecke aufgehalten werden und die allgemeine tracktauglichkeit des Youngtimers aus dem hause Benz und der beiden Oldtimer (Pilot und Copilotin) vom Land getestet werden. schließlich sagen hunderte von GT4-, GT5,- oder GT6-runden noch nicht unbedingt etwas über die realRacer-fähigkeiten aus. :P entsprechend wurde im anschließenden briefing die startreihenfolge festgelegt und Wasi durfte zuerst ab der Bilstein-Brücke angasen. bereits einfahrt nordschleife war der vorsprung so angewachsen das ein sichtkontakt nur noch mit wärmebildsucher möglich war. :P trotz fehlenden direkten zweikämpfen konnten beide Teams wertvolle erkenntnisse gewinnen und hatten einen riesenspaß. :D nach knapp 10 minuten, bzw. 10+x minute(n) war der spaß dann schon vorbei. :( leider funktionierte das laptime-tool nicht wie gewünscht, so das die genaue rennzeiten dieses wettkampfes leider für immer im dunkel der renngeschichte liegen werden. 8) ganz klar konnte Wasi mit seinem Z4 einen zeitsieg über die Landeier feiern, :daumenrauf: :sekt: schließlich brannte schon die siegeszigarette als der vivanitgrüne SLK, mit dem erschöpften Landei und einer begeisterten Copilotin endlich im parc ferme eintraf. nach einem kleinen siegestrunk ging es für Wasi noch auf die ehrenrunde, die dann mit aktiviertem laptime-tool auch das geünschte zeitergebnis brachte, obgleich das letzte drittel dieser runde nach aussagen des piloten, wegen benzinmangels bereits im spritsparmodus absolviert werden musste. :P :D - kommt mir irgendwie bekannt vor, muß wohl die boxencrew von Chippy oder Tommy am werk gewesen sein…… :lol: Links zu den Ringfotografen die uns vielfach unterwegs gespottet haben. Wasi: https://www.racetracker.de/event/picture...03a644b9a254219 http://www.tourifotos.de/galerie/album=7...G_1237.jpg.html Landeier: https://www.racetracker.de/event/picture...823e97/user/434 http://www.tourifotos.de/galerie/album=7...G_1326.jpg.html http://ross219uk.zenfolio.com/p946446415/h95b09fac#h95b0a709 austragungsort 2- GP-kurs am nächsten abend sollte im zuge der Touristenfahrten auf der Grand-Prix-Strecke das zweite kapitel dieser Challenge geschrieben werden. zuvor wurden die sportlich komplett untrainierten Landeier vom Wanderscout Wasi, noch auf einer bergwanderung zum Adenauer Forst, fast bis zur erschöpfung getrieben. :O :O die fahrerbesprechung auf dem (Team-) Parkplatz fand zwar noch im trockenen statt, aber pünktlich zur streckenöffnung zeigte der eifeleigene Wetterteufel, daß das leben eben kein Ponyhof ist. :P es schüttete auf einmal dermaßen, daß die strecke doch nicht geöffnet wurde und die beiden Teams in ihren einsatzfahrzeugen, bereits mit anlaufenden scheiben zu kämpfen hatten und keiner hatte ein regensetup… ;( weil es so heftig regnete war allerdings auch keiner der Ringordner bereit durch die boxengasse zu stiefeln um die eintrittsgelder zu kassieren. ;) als es dann losging durften die Landeier diesmal vor Wasi ins rennen gehen und zogen ersteinmal ein gutes stück davon. :] doch nach ein paar runden war der vorsprung eingedampft und der 3-liter motor mit den 6 zylindern, raubte dem kompressor, der die 4-zylindrige 2,3liter- maschine untertützen sollte, einfach die luft. :( im anschwimmbereich zur Ravenol-kurve ging der Z4 unterstützt durch feucht fröhliches winken des fahrers am SLK vorbei. leider hat sich direkt vor uns in der Billstein-kurve ein Opel weggedreht und sich beim wieder-auf-die-strecke fahren ungehörigerweise zwischen die beiden TempelTeams gequetscht und damit weitere direkte Duell verhindert. :( endlich vorbei am Opel haben die Landeier noch einmal richtig angegast um den anschluß an Wasi nicht vollständig zu verlieren. 8) doch die vollkommen nasse strecke, auf der es stellenweise erstaunlich viel grip gab, zeigte ihre tücke und beim einbremsen in die Mercedes Arena war dank falscher linienwahl deutlich zu wenig grip vorhanden, um die fliehkräfte aufzunehmen. 8o anfangs versuchte die Traktionskontrolle noch schlimmeres zu verhindern, aber als der grip komplett abgerissen war zeigte noch nicht einmal eine vollbremsung irgendeine wirkung. es folgte ein 360° dreher ohne einschlag, vielleicht waren es auch mehrere, so genau konnten Fahrer und Copilotin dieses „Blitzereignis“ im nachgang gar nicht mehr aufklären. 8o 8o da sich zu diesem moment kein anderes fahrzeug hinter uns befand, ging es lediglich mit kleinem zeitverlust und durchgeschüttelten innereien weiter. im prinzip sah es in diesem moment nach einem erneuten klaren sieg von Wasi im Z4 aus, doch dann schlug lagging oder, wie man im realsport sagt, aquaplaning voll zu. 8o ;( nach dem Advan-Bogen in der anfahrt zur Veedol-Schikane, verreißt es blitzartig den monacoblauen Z4 samt fahrer. ob es an den deaktivierten fahrhilfen, einem wasserbach oder einfach lagging lag, konnte auch die anschließende analyse nicht endgültig klären. auf jeden fall war die erkämpfte führung futsch, doch glücklicherweise hatten weder fahrer noch fahrzeug bei der aktion einen schaden genommen, vielmehr durften sie eine ordentliche schlammpackung genießen. (siehe Fotos) Wasis abflug ermutigte die Streckenmarschalls dazu, nach fast 30minütiger fahrzeit die Session hinter dem SafetyCar zu beeenden. als im parc ferme die information eintraf, daß fahrer und fahrzeug wohlauf sind und wahrscheinlich mit hilfe der streckenposten wieder fahrt aufnehmen können, noch bevor Bongartz abschleppen muß, wurde der sieg der Landeier frenetisch mit einem Regentanz gefeiert. :wsmilies: witzigerweise wurde unser debriefing von einem der Ringfilmer gestalkt. https://www.youtube.com/watch?v=b_fQp7EEUes 8o :D 8) bei 8:30 sieht man wie sich die beiden fahrer noch über ihre erlebnisse austauschen, während sich die Einsatzfahrzeuge im hintergrund knisternd abkühlen und ab und zu ein brüllendes auto die waldruhe der Eifel stört. 8o die Copilotin befindet sich zu diesem zeitpunkt irgendwo in den büschen und gibt ein dankes-rauch-opfer. :D ab 8:52 nimmt auch die Copilotin am debriefing teil und hat den fahrern die last des rauchopferns übergeben. 8) weitere shots der angeregten diskussion zu den rennvorfällen bei 9:19, 10:09, 10:30 und 10:50 ;) für Mittwoch war eigentlich der große Showdown auf der Nordschleife vorgesehen, doch das erfahrene Trio ließ die inneren stimmen zu wort kommen und so wurde entschieden das nächste „kräftemessen“ entweder am Bilster Berg oder bei einem späteren treffen am Nürburgring stattfinden zu lassen, schließlich haben wir ja noch guthaben auf unseren Ring-karten ;) später am abend erfuhren wir in unserem Gästehaus, daß einer der fünf im gleichen Gästehaus wohnenden Schweden, bei der abendlichen Touristenfahrt auf der Schleife auf einer Ölspur mit seiner Hakouchu (Hayabusa) zu sturz gekommen ist. :( zwar hat so ein auto zwei räder mehr, aber auf einer Ölspur reißt auch dort die haftung möglicherwiese schlagartig ab. :rolleyes: wir konnten auf jeden fall unsere beiden Einsatzfahrzeuge auf eigener achse nach hause fahren ;) und blicken auf einen sehr erlebnisreichen Racing-Urlaub in Herschbroich zurück. :lowrider: