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Geschrieben von Niki_Lauda am 20.06.2007 um 15:04:
Gratuliere Bundo!
Und das mit der einen Klausur wirst auch noch hin bekommen.
Übrigens interessantes Fach, wie kommt man dazu?
Geschrieben von Bundo am 20.06.2007 um 15:14:
| Zitat: |
Original von Niki_Lauda
Übrigens interessantes Fach, wie kommt man dazu? |
du meinst das Diplomthema?
Ich hab einfach einen Professor angesprochen. Das ist bei uns an der FH ein relativ sicherer Weg etwas zu finden, weil fast jeder Dozent im Maschinenbau zu mehreren Firmen persönlichen Kontakt hat und stellenweise die zukünftigen Diplomthemen der Unternehmen sogar kennt.
Die "Moorraupe" ist ein extern finanziertes Projekt, welches von der FH selbst sowie einer Maschinenbaufirma bearbeitet wird. Dabei macht die FH das Fahrwerk, die Firma die Auf- und Anbauteile. Ich bekam dann über den Dozenten das Angebot, als Diplomand das Fahrwerk zu konstruieren. Da hab natürlich sofort zugesagt.
Die Arbeit besteht aus 55 Seiten Text (Grundlagen zum Torfabbau und zur Raupenkonstruktion, Festlegung der konstruktiven Eckpunkte, Berechnungen, Fazit), 30 Seiten FEM-Zahlenkolonnen und einer Zeichnungsmappe).
Geschrieben von dejay46 am 20.06.2007 um 18:20:
Glückwunsch auch von mir

-den Rest schaffst Du selbstverständlich auch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
EDIT::mal ne Frage eines ''Diplomlaien''
Verstehe ich das richtig,dass deine Diplomarbeit nicht ein Stapel Papier für die Schublade sondern produktiver Anteil an der Entwicklung eines Fahrzeuges ist? Wie funktioniert das-wird Dir die Möglichkeit gegeben Dich mit den Entwicklungsingenieuren der Firma an einen Tisch zu setzen-oder bekommst Du (ähnlich wie''Hausaufgaben'' )lediglich Arbeitsunterlagen ,mit denen Du dann Deine Arbeit erledigen musst.Hat dieses Fahrzeug dann Aussicht auch produziert zu werden,oder ist es einfach nur eine theoretische Grundlage für Deine Diplomarbeit.Darfst Du dich bei deinen Entwürfen an anderen-fertigen- Maschinen ''bedienen (also Raupenkette von Fzg. X und Chassis von Fzg Y,kräftig schütteln und habe fertig

)?Oder muss Du da vollkommen neue Wege erschliessen?
Ich find Deine Leistung echt toll!!! Aber auch die aller anderen Schüler/Studenten/Berufstätigen hier am Board!
Gruss

Der Boardrentner
Geschrieben von Bundo am 25.06.2007 um 12:38:
@dejay
Also der Reihe nach:
| Zitat: |
| Verstehe ich das richtig,dass deine Diplomarbeit nicht ein Stapel Papier für die Schublade sondern produktiver Anteil an der Entwicklung eines Fahrzeuges ist? |
Ganz genau. Zumindest an unserer FH ist es so, daß Technische Diplomarbeiten zur Zeit zu 90% in Unternehmen geschrieben werden. Das heißt, der Diplomand fertigt die Arbeit im Unternehmen an. Das Unternehmen hat somit den Vorteil, dass kostengünstig Entwicklungsarbeit geleistet wird, weil ein Diplomand natürlich kein volles Ingenieursgehalt bekommt - für den Diplomanden ergibt sich meistens die Möglichkeit einer Anstellung nach Beendigung der Arbeit.
| Zitat: |
| Wie funktioniert das - wird Dir die Möglichkeit gegeben Dich mit den Entwicklungsingenieuren der Firma an einen Tisch zu setzen-oder bekommst Du (ähnlich wie''Hausaufgaben'') lediglich Arbeitsunterlagen ,mit denen Du dann Deine Arbeit erledigen musst. |
Beides trifft zu.
Beispielsweise habe ich von der Firma Unterlagen über sämtliche "Kaufteile" bekommen, weil diese Teile ja an meine Konstruktion passen müssen. Des weiteren bekam ich Zeichnungen eines bereits existierenden Rahmens zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus hatte ich persönliche Unterstützung durch die am Projekt beteiligten Professoren. Wenn ich also ein Problem hatte und nicht weiterkam, konnte ich mich immer an jemanden wenden, der mir weiterhelfen konnte.
| Zitat: |
| Hat dieses Fahrzeug dann Aussicht auch produziert zu werden,oder ist es einfach nur eine theoretische Grundlage für Deine Diplomarbeit. |
Das Fahrzeug ist das THEMA meiner Diplomarbeit. Ob es einmal so produziert wird, kann ich nicht sagen, weil der Konstruktionsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Das hat aber auf die Note der Diplomarbeit nur einen kleinen Einfluss. Viel wichtiger ist es, das Ergebnis der eigenen Diplomarbeit objektiv zu beurteilen. Meine Berechnungen ergeben zum Beispiel, daß der Rahmen festigkeitsmäßig noch nicht optimal gestaltet ist und somit logischerweise weitere Optimierungsarbeiten notwendig sind. Das muss natürlich im Fazit der Diplomarbeit auch drin stehen. Des weiteren darf man nicht am Thema "vorbeischreiben". Also wenn ich z.B. ein Fahrrad gebaut hätte, wäre die DA wahrscheinlich nicht bestanden
| Zitat: |
| Darfst Du dich bei deinen Entwürfen an anderen-fertigen- Maschinen ''bedienen (also Raupenkette von Fzg. X und Chassis von Fzg Y, kräftig schütteln und habe fertig ?Oder muss Du da vollkommen neue Wege erschliessen? |
Dazu muss man sagen, dass sich bei der Konstruktion von Kettenfahrzeugen seit 30 Jahren wenig geändert hat. Mein Fahrwerk ähnelt einerseits bereits existierenden Fahrwerken, weil es Quatsch wäre, das Rad komplett neu zu erfinden. Andererseits gibt es neuartige Detaillösungen, die so noch in keinem Fahrzeug existieren.
Geschrieben von Bundo am 09.07.2007 um 13:16:
habs geschafft
Seit Freitag 06.07.2007 12:00 Uhr darf ich mich Dipl.Ing. (FH) nennen.
Geschrieben von Stanfort am 09.07.2007 um 13:27:
Beste Glückwünsche!
Geschrieben von Niki_Lauda am 09.07.2007 um 14:23:
S.g. Herr Dipl. Ing.!
Auch von mir nochmal herzliche Glückwünsche!
Geschrieben von Josch am 09.07.2007 um 19:43:
Die allerbesten Glückwünsche, Bundo.........
nun geht´s dann in die Praxis über
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